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Hello. my name is pangler.

Aus dem Arsch kommen. Scheiße werden. Was auf die Beine stellen. Loslegen.

Nein, nein, nein, ich bin nicht Teil eines gottverdammt göttlichen Plans. Ich bin ein Unfall. Ich bin die Konsequenz eines nicht genauer überdachten Wunschdenkens. Das Ergebnis des rituell stattfindenden Geschlechtsverkehrs zum Geburtstag meiner Mutter, so wie auch ihrer Mutter, meiner Großmutter.  Das war normal, und alles was zählte, war normal zu sein. Kinder bekommen war damals normal. Eltern haften für ihr geficktes. So stand es in einer Schwulenkneipe, welche ich im knackigen Alter von 20 Jahren zu besuchen pflegte.  Nun bin ich aber längst über das Stadium der elterlichen Haftung hinaus und bin immer noch nicht in der Lage diese Welt zu begreifen, geschweige denn sie zu kontrollieren. Wer hat versagt? Die Antwort ist mir klar und bestimmt mein Befinden, welches von Minute zu Minute aussichtsloser und depremierter wird. Ich bin ein Versager. Dazu noch nicht einmal ein besonders schöner.

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Pangler, ich bin Schuld an dem ganzen Mist, den ich mein Leben lang über verzapft habe.

Sinn und Zweck der öffentlichen zur Schaustellung meines jämmerlichen Daseins ist, dass ich ganz einfach meine Berufung herausfinden möchte. Simplen Fragen wie:  „Was zum Teufel tue ich hier?“ & „Warum lebe ich?“ auf den Grund gehen werde und alles was sonst noch aus der dunklen Ära des dark-wave-punkrock-glory-hole meiner Jugend übrig geblieben ist entlarven. Um mich schlussendlich im Hier-und-Jetzt wieder zu finden, damit ich endlich weiß, was ich hier zu tun habe. Dazu muss ich sagen, ich bin extrem faul, bewiesen dadurch, dass ich mich mein Leben lang nur aushalten lassen habe, dennoch auch sehr ehrgeizig, bewiesen dadurch, dass ich mich nur von der Creme-de-la-Creme aushalten lassen habe. Trotzdem aber spüre ich ein wohltätiges Herz in meiner Brust und wünsche mir etwas Sinnvolles in meinem Leben zu tun. Kinder in die Welt zu ficken wird das nicht sein. Ich bin Ende zwanzig und homosexuell. Ich habe einen Entschluss gefasst, nicht länger von innen heraus zu verwesen.

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Über panglervandenberg

Ich habe Angst vor der Zukunft.

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